Social Banking 2.0 – Der Kunde übernimmt die Regie

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Offener Brief an Deutsche Bank: Bürger gestaltet die Q110 neu!

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Jetzt nervt der Typ schon wieder: Nachdem ich bereits an die Protagonistin der neuen Commerzbank-Werbespots, Lena Kuske, einen offenen Brief geschrieben habe, um die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit zu verdeutlichen, nun ein weiterer Brief. Dieses Mal an das noch etwas größere Geldinstitut, die Deutsche Bank.

Offener Brief an die Kunstmäzene der Deutschen Bank in den heiligen Glashallen von Mainhatten:

Liebe Kunst- und Menschenversteher,

Eure Kunstaktion für Jedermann in Berlin finde ich toll. Klasse, wenn jeder seine eigenen Bilder in einem Kunstmuseum ausstellen darf. Warum aber übertragt Ihr die Aktion nicht auf Eure so grässlich gestalteten Bankfilialen. Also dorthin, wo mich sonst nur noch die Suche nach dem nächsten Geldautomaten hinzieht.

Warum engagiert Ihr immer nur teure Profidesigner und Werbegurus, die alles in künstliches grelles Licht tauchen? Denn ich habe mich gefragt, wie eine moderne Bank im 21. Jahrhundert aussehen sollte, in der die Menschen weiter in den Mittelpunkt rücken. Manche nennen das auch die real existierende Wirtschaft, oder den letzten Rettungsschirm in unserem Finanzsystem.

Also liebe Kunstmäzene, lasst die Schwarmintelligenz doch mal auch bei Euch im eigenen Hause wirken. Getreu dem Motto: Bürgerkünstler aller Welt und vor Ort, gestaltet die tolle Vorzeigefiliale der Deutschen Bank, die Q 110 in Berlin komplett um. Sie ist ja nur einen Steinwurf  von der Bürgerkunstwende entfernt. Als Hauptpreis schlage ich vor: Eine Million Euro (alternativ 2 Millionen D-Mark).

Schlagt Ihr ein in den Deal?

Dieser Beitrag wurde inspiriert durch meinen früheren Blogbeitrag:

Q 110: Die Zukunft der Bankfiliale? 11 Fragen und 0 Antworten 

Darin habe ich elf Fragen bzw. Stimmungsbilder zum Filialdesign zur Diskussion gestellt, auf die es auch jenseits der Deutschen Bank in der Branche bislang keine überzeugenden Antworten gibt.

 

Written by lochmaier

April 10th, 2013 at 8:23 am

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3 Responses to 'Offener Brief an Deutsche Bank: Bürger gestaltet die Q110 neu!'

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  1. [...] Lesen Sie dazu meinen nun folgenden, offenen Brief an die Kunstmäzene der Deutschen Bank in den heiligen Glashallen von Mainhatten. [...]

  2. Reblogged this on im Zuge der Zeit.

    greich

    10 Apr 13 at 8:28 am

  3. Immer diese kritischen Journalisten, die mit ihren Fragen die tollen Marketing-Illusionen zerstören.
    Ich hatte hatte mich dem Deutsche-Bank-Vorstand Neske angeboten, als Kunde bei seinem “Runden Tisch zur Anlagebaratung” dabei zu sein. Den hatte er in einem FAZ-Interview vor der Bundestagswahl 2013 angekündigt. Eine Rückmeldung dazu habe ich nie bekommen.
    Dafür bekam ich von der FAZ die Rückmeldung, dass der Runde Tisch bis September 2014 (ein Jahr später) wohl immer noch nicht stattgefunden hat und, dass eine Umfrage zur Anlageberatung Ergebnisse in diesem Jahr gebracht habe, die Herrn Neske vermutlich nicht gefallen hatten.
    So ist das eben, wenn Mitarbeiter ihre Ziele vernachlässigen, dann fliegen sie schlimmstenfalls raus. Wenn Vorstände ihr Ziel zur Kundenorientierung aus den Augen verlieren, passiert erst einmal garnichts.

    V. F. Alle

    2 Okt 14 at 7:02 pm

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